Verkosten & Genießen
Abgang (Finale)
Wie lange der Geschmack nach dem Schlucken nachklingt. Ein langer Abgang gilt als Qualitätsmerkmal.
Weinwissen von A bis Z
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Wie lange der Geschmack nach dem Schlucken nachklingt. Ein langer Abgang gilt als Qualitätsmerkmal.
Etikett & Herkunft
Aus eingekochtem Traubenmost, der über Jahre in einer Fassbatterie aus verschiedenen Hölzern reift. Der traditionelle Balsamico aus Modena oder Reggio Emilia reift mindestens 12 Jahre und ist ein dickflüssiges, konzentriertes Würzmittel.
Etikett & Herkunft
Kräftiger Rotwein aus der Valpolicella bei Verona. Die Trauben werden vor der Gärung getrocknet (Appassimento), was dem Wein Tiefe, Wärme und Dichte gibt.
Etikett & Herkunft
Französische Herkunftsbezeichnung (EU-weit AOP). Sie schützt Namen von Regionen und Gemeinden und legt Rebsorten, Erträge und Anbauverfahren fest.
Ausbau & Herstellung
Italienisches Verfahren, bei dem die Trauben nach der Lese getrocknet werden. Sie verlieren Wasser, und ihr Zucker und ihre Aromen werden konzentriert. So entsteht zum Beispiel der Amarone aus der Valpolicella.
Ausbau & Herstellung
Kleines Eichenfass, im Bordeaux-Format 225 Liter. Der Wein nimmt Aromen wie Vanille, Toast und Gewürze auf und reift durch den leichten Sauerstoffkontakt. Je neuer das Fass, desto stärker der Holzeinfluss.
Anbau
Eine Form des ökologischen Anbaus nach den Ideen von Rudolf Steiner. Dazu gehören spezielle Präparate und die Arbeit nach Mondkalender. Verbände wie Demeter kontrollieren die Einhaltung.
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Angabe auf Schaumweinen für einen herben Stil mit weniger als 12 g Restzucker pro Liter. „Extra Brut“ ist noch herber, „Extra Dry“ und „Dry“ sind milder.
Rebsorten
Kräftige rote Sorte mit dicker Schale. Sie liefert dunkle, tanninreiche Weine mit Aromen von Cassis und Zeder und ist ein wichtiger Bestandteil der Bordeaux-Cuvées, vor allem im Médoc.
Rebsorten
Sehr anpassungsfähige weiße Sorte. Im Edelstahltank wird sie frisch und fruchtig, im Barrique cremig mit Röstaromen. Chardonnay ist auch die Grundlage vieler Champagner und Schaumweine.
Ausbau & Herstellung
Französischer Schaumwein nach der Methode der Flaschengärung aus Regionen außerhalb der Champagne, zum Beispiel aus dem Elsass, der Loire oder dem Burgund.
Ausbau & Herstellung
Eine Mischung aus mehreren Rebsorten, Lagen oder Fässern. Der Kellermeister komponiert damit einen Wein von gleichbleibendem Stil, wie bei Bordeaux oder Champagner.
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Den Wein aus der Flasche in eine Karaffe umfüllen. Junge, kräftige Weine bekommen so Luft und öffnen sich, ältere Weine werden vom Depot getrennt.
Etikett & Herkunft
Italienische Herkunftsbezeichnungen mit festen Regeln zu Rebsorten, Anbaugebiet und Erzeugung. DOCG gilt als höchste Stufe und verlangt zusätzlich eine amtliche Verkostung.
Ausbau & Herstellung
Bei Schaumwein die Zugabe einer Zucker-Wein-Lösung, nachdem die Hefe entfernt wurde. Sie bestimmt, ob der Schaumwein herb oder milder wird.
Anbau
Ein Pilz, der unter bestimmten Wetterbedingungen reife Beeren befällt, ihnen Wasser entzieht und so Zucker und Aromen konzentriert. Aus edelfaulen Trauben entstehen Beerenauslesen und Weine wie der Sauternes.
Anbau
Süßwein aus Trauben, die gefroren gelesen und gepresst werden, in Deutschland bei mindestens −7 °C. Weil das Wasser als Eis in der Presse bleibt, fließt ein sehr konzentrierter Most.
Ausbau & Herstellung
Die zweite Gärung, die die Kohlensäure erzeugt, läuft in der Flasche ab. Danach reift der Wein auf der Hefe. Dieses aufwendige Verfahren wird für Champagner, Crémant und hochwertigen Sekt verwendet.
Rebsorten
Die weiße Rebsorte, aus der Prosecco gemacht wird. Der Wein ist leicht, fruchtig und duftet nach grünem Apfel, Birne und Blüten.
Etikett & Herkunft
Bezeichnet je nach Region Unterschiedliches. In Burgund und im Elsass ist es eine Spitzenlage, in Bordeaux eine klassifizierte Top-Domäne, etwa „Grand Cru Classé“ von 1855 im Médoc.
Etikett & Herkunft
Italienischer Tresterbrand, destilliert aus den Pressrückständen der Weinherstellung. Er wird jung und klar oder im Holzfass gereift angeboten.
Rebsorten
Österreichs wichtigste weiße Sorte. Frisch und würzig, oft mit einer leichten Pfeffernote, die als „Pfefferl“ bezeichnet wird.
Anbau
Die Trauben werden von Hand gepflückt statt mit der Maschine. Das ist aufwendiger, schont aber die Beeren und erlaubt es, nur gesundes, reifes Lesegut zu wählen. In steilen Lagen ist sie oft die einzige Möglichkeit.
Ausbau & Herstellung
Der Wein bleibt nach der Gärung auf der feinen Hefe liegen. Das gibt ihm mehr Fülle, Cremigkeit und Stabilität.
Etikett & Herkunft
Italienische Bezeichnung für Landwein mit geschützter geografischer Angabe. Sie erlaubt freiere Rebsorten und Methoden als eine DOC. Viele spannende Weine fallen darunter.
Anbau
Das Jahr, in dem die Trauben geerntet wurden. Das Wetter prägt jeden Jahrgang, bei Wein aus kühlen Regionen stärker als in warmen. Er wird auf dem Etikett genannt.
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Ein Weinfehler durch die Substanz TCA, der muffig nach nassem Karton oder Keller riecht. Er hat nichts mit Krümeln im Glas zu tun. Betroffene Flaschen können reklamiert werden.
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Der Gesamteindruck von Gewicht und Fülle im Mund. Er hängt vor allem vom Alkohol, Extrakt und von der Rebsorte ab.
Anbau
Der genau abgegrenzte Weinberg, aus dem ein Wein stammt. Hangneigung, Himmelsrichtung und Boden entscheiden über Reife und Charakter der Trauben. Einzellagen stehen für besonders unverwechselbare Weine.
Ausbau & Herstellung
Das Gemisch aus zerkleinerten Trauben, also Schalen, Kernen und Saft. Beim Rotwein vergärt die Maische, sodass Farbe und Tannine aus den Schalen in den Wein gelangen.
Ausbau & Herstellung
Ein zweiter Prozess, bei dem Bakterien die harte Apfelsäure in weichere Milchsäure umwandeln. Der Wein wird runder und milder. Bei fast allen Rotweinen und manchen Weißweinen wie Chardonnay üblich.
Rebsorten
Weicher, fruchtiger Rotwein mit Aromen von Pflaume und Kirsche und mildem Tannin. Prägend am rechten Ufer von Bordeaux, etwa in Pomerol und Saint-Émilion.
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Ein Geschmackseindruck, der an Stein, Salz oder Kreide erinnert. Er wird oft Weinen von kargen Böden zugeschrieben, auch wenn die Wissenschaft den genauen Ursprung noch erforscht.
Etikett & Herkunft
Weinregion von Bordeaux am linken Ufer der Gironde. Der Kiesboden begünstigt Cabernet Sauvignon. Zu den bekannten Gemeinden zählen Margaux, Pauillac und Saint-Julien.
Rebsorten
Rote Sorte aus dem Piemont, aus der Barolo und Barbaresco entstehen. Hellere Farbe, aber viel Tannin und Säure: Die Weine brauchen Zeit und entfalten dann Aromen von Rosen, Teer und Kirsche.
Anbau
Anbau ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel. Im Keller gelten zusätzliche Vorgaben. Das EU-Bio-Siegel auf der Flasche zeigt, dass der Wein nach diesen Regeln erzeugt wurde.
Ausbau & Herstellung
Weißwein, der wie ein Rotwein auf der Maische vergoren wird. Dadurch bekommt er eine bernsteinfarbene bis orange Farbe, Gerbstoffe und oft nussige, würzige Aromen.
Etikett & Herkunft
Deutsche Qualitätsstufe, die sich nach der Reife der Trauben richtet: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Sie sagt nichts über den Süßegrad aus, nur über das Mostgewicht bei der Lese.
Rebsorten
Kräftige rote Sorte aus Apulien. Dunkelfruchtig, würzig und mit viel Körper. Sie ist genetisch mit dem kalifornischen Zinfandel identisch.
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Der Zucker, der nach der Gärung im Wein bleibt. Bei deutschen Weinen gilt grob: trocken bis höchstens 9 g/l (je nach Säure), halbtrocken bis 18 g/l, lieblich bis 45 g/l und süß darüber.
Rebsorten
Weiße Rebsorte und Deutschlands Aushängeschild. Rieslinge verbinden lebendige Säure mit Frucht (Zitrus, Apfel, Pfirsich) und oft einer feinen Mineralik. Es gibt sie von knochentrocken bis edelsüß, und gute Rieslinge lassen sich viele Jahre lagern.
Etikett & Herkunft
Hinweis auf eine längere Reifung vor dem Verkauf, oft mit Holzfass. Die genauen Mindestzeiten legt das jeweilige Herkunftsgebiet fest.
Rebsorten
Die wichtigste rote Sorte der Toskana und Grundlage von Chianti und Brunello di Montalcino. Typisch sind Sauerkirsche, Kräuter und eine frische Säure, die den Wein zum Essen sehr vielseitig macht.
Verkosten & Genießen
Sie sorgt für Frische und Lebendigkeit und trägt viel zur Haltbarkeit bei. Ein Wein mit guter Säure wirkt saftig, ohne spitz zu sein.
Rebsorten
Aromatische weiße Sorte mit kräftiger Säure. Typisch sind Noten von Stachelbeere, frisch geschnittenem Gras, Paprika und Zitrus.
Rebsorten
Die wichtigste rote Sorte Deutschlands, in Frankreich Pinot Noir genannt. Helle Farbe, Aromen von Kirsche und roten Beeren, feine Tannine. Die Rebe ist anspruchsvoll im Anbau, belohnt aber mit großer Eleganz.
Ausbau & Herstellung
Die zweite Gärung findet im Drucktank statt. Das ist effizienter und erhält die frische Frucht. Prosecco wird so hergestellt.
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Gerbstoffe aus den Schalen, Kernen und dem Holz. Sie geben Rotwein Struktur und lassen sich als trocken-herbes Gefühl am Gaumen spüren.
Anbau
Das Zusammenspiel aus Boden, Klima, Lage und der Hand des Winzers. Der Begriff erklärt, warum dieselbe Rebsorte an verschiedenen Orten sehr unterschiedlich schmeckt.
Verkosten & Genießen
Als Faustregel gilt: Schaumwein und Weißwein 7 bis 10 °C, kräftiger Weißwein 10 bis 12 °C, Rotwein 16 bis 18 °C. Zu kalt unterdrückt Aromen, zu warm lässt Alkohol vorschmecken.
Rebsorten
Helle, leichte Rotweinsorte aus Südtirol. Der Wein ist fruchtig und bekömmlich. In Württemberg heißt dieselbe Sorte Trollinger.
Dazu haben wir noch keinen Eintrag. Fragen Sie uns gern im Laden, wir erklären es Ihnen persönlich.
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